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KIKIBO

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Donnerstag, 2. Juni 2011, 11:12

Brandenburg .. Fonds-Heimerziehung .. Infos, Meldungen und Erfahrungen


Anlauf- und Beratungsstelle Brandenburg


Fonds Heimerziehung: http://www.fonds-heimerziehung.de/?id=27

Ansprechpartner
Petra Morawe
Silvana Hilliger

Hegelallee 3
14467 Potsdam
Telefon: 0331 / 23729217

Sie ist telefonisch mittwochs und donnerstags von 14 bis 18 Uhr erreichbar.
http://www.aufarbeitung.brandenburg.de/s…bb1.c.276975.de


Ein bundesweites kostenloses Infotelefon: 0800 / 100 49 00(kostenfrei aus dem deutschen Festnetz und Mobilfunknetz) gibt Auskunft über die zuständige Beratungseinrichtung
Sprechzeiten: montags 8 – 14 Uhr dienstags, mittwochs, freitags 16 – 22 Uhr sonntags 14 - 20 Uhr
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KIKIBO

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Dienstag, 9. Oktober 2012, 10:19

Brandenburg ... "Die Schicksale der DDR-Heimkinder berühren"

Zitat

Knapp 1000 ehemalige DDR-Heimkinder haben sich bislang bei der Beratungsstelle für Betroffene in Potsdam gemeldet.
Das sind gerade einmal 1,3 Prozent der 75.000 Kinder und Jugendlichen, die zu DDR-Zeiten in Brandenburg in Heimen lebten.
"Die erschreckenden Schicksale berühren", sagte die Beraterin bei der Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur, Petra Morawe, der Nachrichtenagentur dpa. Der Bund und die ostdeutschen Bundesländer stellen 40 Millionen Euro für Hilfen aus dem Fonds "Heimerziehung in der DDR in den Jahren von 1949 bis 1990" bereit. Das Land Brandenburg ist mit 3,2 Millionen Euro daran beteiligt.
"Viele Betroffene wagen über den Telefonkontakt zum ersten Mal, über ihre Heimerfahrung zu sprechen", sagt Morawe.
"Sie leiden unter den bis heute anhaltenden Stigmatisierungen als DDR-Heimkind." Selbst Ehepartner oder enge Familienangehörige wüssten oftmals nicht Bescheid.
Nach den Erfahrungen von Morawe haben ehemalige Heimkinder die erlittenen Demütigungen und Gewalterfahrungen häufig niemandem mitteilen können. Wenn sie es taten, wurde ihnen nicht geglaubt.
"Die Verletzungen sind oftmals so tief, dass von schwersten Traumatisierungen gesprochen werden muss", betonte die Beraterin. "Erschreckend ist, wie viele im noch erwerbsfähigen Alter bereits Erwerbsminderungsrente erhalten." Andere seien auf Hartz IV angewiesen.
Betroffene erwarteten nun, dass man ihnen auf Augenhöhe begegnet, zuhört und nach Hilfsmöglichkeiten sucht. "Die Leiden müssen anerkannt werden."
Schäden an der Wirbelsäule
"Es werden ganz unterschiedliche Hilfen benötigt, abhängig von der jeweiligen Lebenssituation der Betroffenen", sagte Morawe.
Für den einen erfülle sich ein Lebenstraum, wenn ein Kurs finanziert werde, um die 10. Klasse nachzuholen. Der andere lebe unter prekären Wohnverhältnissen.
"Viele von ihnen haben heute Wirbelsäulenschäden als Folge der schweren körperlichen Arbeit, die sie als Minderjährige im Heim leisten mussten." Oftmals fehlten etwa die Mittel für eine nötige orthopädische Matratze.
Die ersten Vereinbarungen über Hilfen wurden inzwischen abgeschlossen.
Für alle Betroffene stellt der Fonds eine Pauschale von 250 Euro zur Verfügung, um die Fahrtkosten zum persönlichen Gespräch in der Anlaufstelle oder die Kosten für Kopien und Recherchen zu zahlen. 25 ehemalige Heimkinder haben diese Hilfe bislang in Anspruch genommen.
Quelle: Berliner Morgenpost http://www.morgenpost.de/printarchiv/bra…-beruehren.html


Informationen für ehemalige Heimkinder in der DDR ...

Anlauf- und Beratungsstelle im Land Brandenburg
http://www.aufarbeitung.brandenburg.de/s…bb1.c.276975.de

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